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Bürogebäude SYNUS

Baujahr: 2014 Architekt: Kramm & Strigl Architekten und Stadtplaner Ort: Karlsruhe
Bürogebäude SYNUS Karlsruhe Gartenstraße Nach zwei Jahren Bauzeit wurde im Sommer 2014 das Gebäude mit einer Bürofläche von etwa 9.400 m² fertig gestellt. Auf dem ehemaligen IWKA-Gelände fügt sich das neue Bürohaus auf einem dreieckigen Grundstück in eine Formation mit zwei solitären Gebäuden ein. Es entstand ein prägnanter, im Grundriss mehrfach gerundeter und in der Höhenentwicklung gestaffelter Baukörper. Mit dem linearen Verlauf entlang des Grünzugs sind die im Bebauungsplan vorgegebenen Baulinien weitgehend eingehalten, während im Binnenbereich des Baublocks die plastisch gerundete Ausformung des Neubaus amorphe Außen- und Innenräume entstehen lässt. Zukunftsorientiertes Bürokonzept Für die rund 240 Mitarbeiter wurde ein praktisches und zielführendes Bürokonzept erstellt. Die Planung umfasste die Schaffung von Kommunikationszonen und die Wandgestaltung bis hin zur Integration der Bestandsmöblierung in den vier zur Verfügung stehenden Stockwerken. Im Erdgeschoss befinden sich großzügige und repräsentative Konferenzbereiche und eine große Cafeteria. Der helle Empfang mit dem runden Tresen als Sonderanfertigung ist die Anlaufstelle für Besucher und zugleich Arbeitsplatz für bis zu drei Personen. Die modern ausgestatteten Schulungsräume sind der ideale Ort für Software-Trainings und Besprechungen. Es gibt vier Schulungsräume für insgesamt 44 Personen. Die Konferenzräume in unterschiedlichen Größen stehen für Meetings zur Verfügung. Insgesamt finden hier bis zu 60 Personen Platz. Im 1.-4. OG befinden sich die Büros der Mitarbeiter. Auf jedem Stockwerk gibt es eine Teeküche, sowie Technik- und Kommunikationszonen. Im 4. OG können sich die Angestellten selbst etwas in der Mitarbeiterküche kochen. Flexible Tische ermöglichen die freie Möblierung im Raum je nach Bedarf. Energieeffizienz durch Fernwärme Der Primärenergiebedarf des Gebäudes liegt 28,8% unter den von der EnEv 2009 geforderten Werten. Verantwortlich dafür ist vor allem der Einsatz einer Absorptionskältemaschine. Die Fernwärme wird im Sommer auch zu Kühlungszwecken verwendet. Dafür sorgt eine Kombination aus Absorptionskälte und herkömmlicher Kompressionskälte für Spitzenlasten. Mit Hilfe der Kompressionskälte kann der Kältebedarf zu großen Teilen klimaschonend und CO2-arm aus Abwärme und durch Kraft-Wärme-Kopplung erzeugt werden. Synus erhielt die Zertifizierung als ‚Green Building‘, ein von der europäischen Komission initiiertes Programm zur Erschließung von Energiesparpotenzialen in Nichtwohngebäuden. (Architektur International 1/2016)

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