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Neubau Feuerwehrgerätehaus Steißlingen

Baujahr: 2015 Architekt: Lanz Schwager Architekten BDA Ort: Konstanz
Städtebau Der Neubau für Feuerwehr und Deutsches Rotes Kreuz (DRK) wurde als längsgerichteter, kompakter Baukörper quer zur Singener Straße angeordnet. Mit seiner Schmalseite nimmt er die Flucht der nördlichen und südlichen Bebauung auf und ordnet sich der Maßstäblichkeit der umgebenden Wohnbebauung unter. An der Stirnseite liegt konsequenter Weise auch der Haupteingang des Gebäudes. Die Fahrzeughalle mit ihrem Vorplatz und die Parkplätze entwickeln sich in Ost-West-Richtung und treten zum Straßenraum nur untergeordnet in Erscheinung. Die ortstypischen Durchblicke in den östlichen Grünzug können dadurch großzügig erhalten werden. Erschließung und Organisation Besonderes Augenmerk wurde auf die die Verteilung der einzelnen Nutzungen gelegt. Die Zugänglichkeit im Alarmfall wie auch die Anordnung der Räume innerhalb des Gebäudes wurden auf einen möglichst reibungslosen Funktionsablauf hin entwickelt. Vom wettergeschützten Eingangsvorbereich gelangt man in ein kleines aber klar organisiertes Foyer. Von hier sind die Zugänge zum DRK-Bereich, zur Funk- und Einsatzzentrale, zur Fahrzeughalle, zu den Umkleiden und zur ins Obergeschoss führenden Treppe direkt sichtbar. Die Umkleiden besitzen zusätzlich einen Alarmeingang von Süden, durch den man auf kürzestem Weg vom Parkplatz durch die Umkleiden in die Fahrzeughalle gelangt. Die Werkstätten und sonstigen Nebenräume umschließen die Fahrzeughalle und bieten dadurch optimale funktionale Beziehungen. Durch die offene, von oben seitlich belichtete Treppe gelangt man in das Obergeschoss. Hier sind im wesentlichen der Mehrzwecksaal und die Büros, ganz im Osten die Jugendräume angeordnet. Großzügige Terrassen vor dem Mehrzwecksaal und den Jugendräumen bieten einen schönen Ausblick in den angrenzenden Grünzug. Materialität Der Neubau ist als Stalbetonschotten und -skelettbau, bzw. die Fahrzeughalle und der Turm als Stahlkonstruktion erstellt.Ein besonderes äußeres Gestaltungsmerkmal stellen die Einschnitte in das kubische Gebäudevolumen dar, die die Zugänge und Zufahrten markieren. Die anthrazitfarbige, transluzente Metallfassade wird hier gewissermaßen aufgeschnitten - die in den übrigen Fassadenflächen nur leicht durchscheinende rote Farbigkeit der Unterspannbahn wird signalhaft freigelegt. Fotos Barbara Schwager, Konstanz

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