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Naturgut Horner

Baujahr: Nicht bekannt Architekt: Anne-Catherine Greiner Ort: Schallstadt-Mengen (Freiburg)

Auf dem Gelände des Demeterbetriebs Naturgut Horner in Schallstadt-Mengen sollen Unterkünfte für rund 40 Saisonarbeiter/innen entstehen. Die Architektur der Unterkünfte soll dem übergeordneten Prinzip der Nachhaltigkeit eingegliedert werden. In den wärmeren Monaten des Jahres finden sich Menschen aus verschiedensten Regionen und mit verschiedenen Bedürfnissen auf dem Naturgut Horner ein, um gemeinsam in kollegialem Miteinander den Ertrag des fruchtbaren Bodens in der Freiburger Umgebung zu erwirtschaften. Erforderlich sind flexible Unterkünfte mit variablen Möglichkeiten, die sich den verschiedenen Bedürfnissen der Arbeiter anpassen. Sowohl Unterkünfte für zwei Personen als auch jene mit einer Kapazität von maximal vier Personen gehen auf verschiedene Personengruppen ein, wie zum Beispiel Ehepaare oder Familien, die in der Gruppe anreisen. Innerhalb der Unterkunft ist zudem eine flexible Möblierung möglich. Das Raumgeometrie lässt sowohl herkömmliche Betten, als auch Stockbetten zu. Eine integrierte Funktionswand bietet Stauraum und lässt Sitzgelegenheiten und Tische bei Bedarf verschwinden, um mehr Platz zu schaffen.
Der Standort besticht mit dem freien Blick auf Felder und Berge der Umgebung. Nach getaner Arbeit auf dem Hof begleitet diese Aussicht den Arbeiter auch in seinen ruhenden Stunden: Die Gebäude öffnen sich in Richtung Südosten in die Weite des Geländes und bieten jeweils zugehörige Sonnenterrassen. Für Sonnen- und Sichtschutz sorgen bei Bedarf große Klappläden. Die Gebäude fügen sich ein einer dörflichen Struktur in den Kontext ein. Jedes mit der Sichtachse nach Südosten und sich somit sinnbildlich auf einer Art eigenen Schiene befindend. Durch die versetzte Anordnung innerhalb dieser Achsen wird die zusätzliche Belichtung und Belüftung der Gebäude durch kleinere Fenster Richtung Südwesten möglich, außerdem ein durchgehender Weg. Die Eingangssituation der einzelnen Unterkünfte bieten jeweils kleine Dachvorstände, die individuell ausgebildet sind und mit Weg und Umgebung interagieren. Neben den gebäudeeigenen Sonnenterrassen bieten sich große Gemeinschaftsterrassen für Grillabende, gemütliches Beisammensein oder zum Entspannen an.

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