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Panorama Konstanz

Baujahr: Nicht bekannt Architekt: Isabella Silva Altemani Ort: Konstanz
Ein Gasometer verwandelt sich in eine organische Skulptur, ein Ausstellungsraum, ein Aussichtsplattform und in ein Wahrzeichen einer Stadt. Für die 600-jährige Konziljubiläumsfeier der Stadt Konstanz wird ein Ausstellungsgebäude errichtet, das ein 360 Grad Panorama des Künstler Yadegar Assisidie widmen soll. Für das 360 ° Bild wird ein zylindrischer Baukörper gefordert, über den die Konstanzer Bewohner sich beschwert haben. Der Grund dafür ist, dass der Gasometer keine Rolle in der Geschichte von Konstanz spielt, obwohl dieses Gebäude ein Wahrzeichen der Stadt sein soll. Aus der Lage des Gebäudes und der erwünschten neuen Deutung des gasometerförmigen Bauwerkes entsteht die Form einer organischen Verkleidung. Anhand der Panorama Typologie ist der entstandene zylindrische Bau nach innen ausgerichtet. Dieses Merkmal wird als konstruktives Prinzip sowohl für das zylindrische Kerngebäude als auch für die freiförmige Hülle angewendet. Deswegen dient das „Kleid“ aus Seilnetz mit Bedeckung aus Aluminiumpaneeleen nicht nur als Sicht- und Sonnenschutz, sondern auch als Gestaltungsansatz. Nur im EG und Terrasse wird der Sichtbezug nach Außen bestehen. Das Bauwerk funktioniert also als ein räumliches Panorama. Von außen in das Gebäude hinein bis auf die Terrasse hat man die Möglichkeit eine neue Erfahrung von Räumlichkeit zu erleben und eine Vorstellung von Panorama und seine Form zu haben. Demnach funktioniert die Terrasse als eine Art von panoramischem Aussichtsplattform der Stadt Konstanz.

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