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Raum für Grün

Baujahr: Nicht bekannt Architekt: Damaris Esakk Ort: Karlsruhe

Grün ist nicht gleich Grün Von Bäumen gesäumte Straßen, Grünflächen in Form von Parks oder Wäldern sorgen in Karlsruhe für Freiraum und Entlastungsflächen. Warum also noch mehr „Raum für Grün“? Schrebergärten sind ein bekannter Teil unserer Gesellschaft. Flächen an Städträndern und Restflächen in der Stadt sind gefüllt mit kleinen Hütten, Pergola und Beeten. Innerstädtisch gibt es wenig Raum für solche Selbstversorgungshubs. Unser entwickeltes Modul, revolutioniert den Schrebergarten. Jedes Modul kann temporär oder langfristig genutzt werden. Es kann beliebig erweitert und mit verschiedenen Varianten von Modulen ergänzt werden. Das Modul begünstigt den Anbau von Permakulturen und kann mit wenig Aufwand auf- und abgebaut werden. So können nicht nur Plätze, sondern auch Nicht-Orte wie Dächer, Restflächen und Flächen entlang starker Infrastukturen neu genutzt werden. Areal Bannwaldallee [ein bannwald ist in badenwürttemberg ein stück wald, was sich selbst überlassen wurde] Das zu behandelnde Areal grenzt an die wohnlich attraktive Weststadt an. Bisher wurde das Gebiet eher stiefmütterlich behandelt, doch unter dem Aspekt, dass es immer mehr menschen in die Stadt zieht, gilt es das Quartier städtebaulich zu betrachten und sich Maßnahmen zu überlegen um das Gebiet attraktiver zu machen. Das Areal liegt stadtnah, hat die notwendige Infrastruktur und könnte mit verhältnismäßig wenigen Eingriffen ein neues Stadtquartier werden und trotzdem einen Großteil der dort angesiedelten Gewerbe behalten. Warum Selbsternährung ? Was Vielen nicht bewusst ist, ist dass das meiste unserer Nahrungsmittel (70-75%) von Kleinbauern erzeugt werden. Industrielle Betriebe sind oft ineffizient und produzieren zudem hauptsächlich Futtermittel für die Massentierhaltung. Industrielle Großbetriebe sorgen nicht nur dafür, dass Arbeitsplätze in der Landwirtschaft reduziert werden, sondern zerstören zudem um großflächig agieren zu können weite Teile des Naturraums und Wäldern. Dazu kommt, dass sie durch ihre Monokulturen den Boden ausbeuten. Als Folge dessen sind die Pflanzen anfälliger für Schädlinge, woraufhin mit Pestiziden gearbeitet wird, welche widerum die menschliche Gesundheit gefährden. Des Weiteren werden oft genmanipulierten Pflanzen, die Schädlingsresistent sein sollen und bis zu 30% höhere Erträge versprechen eingesetzt, aber oft sind diese weniger Resistent gegenüber Umwelteinflüssen. Urban Farming oder Urban Gardening ist nichts Neues in der Stadtentwicklung. Sie dient dennoch oft nur als ein Mittel um Städte zu beleben. Ziehen wir in Betracht das unser Essen im Durchschnitt vom Produzenten bis zum Verzehr 2400 km zurück legt, wird schnell klar, das lokal angebaute Lebensmittel nicht nur besser schmecken, da sie nicht unreif geerntet werden, sondern auch unsere Emissionen enorm reduzieren können. 1 Kcal enthält somit in etwa 10 – 12 Kcal fossilen Brennstoff. Drei Prinzipien die für einen effizienteren, ressourcensparenden und nachhaltigen Anbau von Nutzpflanzen. 1. Fruchtbarer Boden – 2. dicht Anbauen – 3. Zwischenfrucht Anbau Permakulture

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