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Kunsthalle Mannheim

Baujahr: 2017 Architekt: gmp · Architekten von Gerkan, Marg und Partner Ort: 68165 Mannheim

Der Neubau der Kunsthalle Mannheim schließt an das bestehende Museumsgebäude aus dem Jahr 1907 an und ist als „Stadt in der Stadt“ konzipiert. Innerhalb einer einfachen Gesamtkubatur, umhüllt von einem bronzefarben beschichteten transparenten Metallgewebe, sind einzelne Kuben für Ausstellungs- und Funktionsräume zu einer lebhaften Komposition zusammengefasst. Sie umschließen ein zentrales Atrium und sind über Galerien, Terrassen und Brücken miteinander verbunden. In Analogie zu den raumbildenden Elementen der Stadt – Haus, Block, Straße und Platz – entstehen für die Besucher abwechslungsreiche Rundgänge durch geschlossene und offene Räume mit wechselnden Ein- und Ausblicken. Dabei bleibt, wie im größeren Maßstab der „Quadratestadt“ Mannheim, durch die übergeordnete Struktur eine einfache Orientierung gewahrt. Zugleich bietet jede Situation auf dem Weg durch die Ausstellungen neue Eindrücke – so wie in einer Stadt durch die Vielfalt der Architektur, wechselnde Baufluchten und Freiräume kein Ort dem anderen gleicht.

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