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Badischer Architekturpreis in sieben Kategorien

Noch bis zum 15. April 2019 läuft die Einreichungsphase für den ersten Badischen Architekturpreis. Ziel ist es, hervorragende Architektur zu prämieren. In fünf Kategorien werden in Baden stehende Neu- oder Umbauten aus dem Jahr 2000 oder später
ausgezeichnet. In der Kategorie Industrie- und Gewerbebau können Bürogebäude, aber auch Industriebauten, Handelsgebäude und Hotels vorgeschlagen werden. Bisher wurden zehn Projekte eingereicht. Neben Schulen und Hochschulen finden ebenso Verwaltungsgebäude, Sportstätten, Sakralbauten und Kultureinrichtungen in der Kategorie Öffentliche Gebäude Platz. Unter den bisher sieben eingereichten Projekten befindet sich unter anderem die Universitätsbibliothek in Freiburg. Wohngebäude können in der Kategorie Privat eingereicht werden. Hierzu zählen Ein- und Mehrfamilienhäuser ebenso wie Tiny Houses und Garten- oder Baumhäuser. Bislang finden sich auch ein Patchwork- und ein Hundehaus unter den Einreichungen. Zur Kategorie Interior Design zählen alle Projekte, die sich der Innenarchitektur widmen. Dies schließt außergewöhnliche Wohnzimmer, Büroeinrichtungen oder Ladenlokale mit ein. Unter den bisherigen Einrichtungen sind unter anderem das Vinotorium der Oberkircher Winzer EG und die Bad-Generation der Zukunft, ein Bad ohne Fliesen. Brücken, wie die Dreiländerbrücke in Weil am Rhein oder die Passerelle des deux rives (Brücke der zwei Ufer) in Kehl, innovative Tragwerkkonstruktionen oder andere Projekte dieser Art
werden in der Kategorie Ingenieurbauwerke vorgeschlagen. Das Einreichen eines Projekts in einer der genannten Kategorien wird online durchgeführt. Ein Bild und eine kurze Beschreibung des Objekts sind zwingend notwendig. Im Anschluss an die Einreichungsphase trifft eine namhafte Jury eine Vorauswahl der eingereichten Projekte. Ab dem 1. Mai 2019 wird die Öffentlichkeit dazu aufgerufen, ihre Stimme in einer oder mehreren Kategorien online abzugeben. In zwei weiteren Kategorien werden Nachwuchs- und Sonderpreis vergeben. Deren Sieger werden ausschließlich von einer Fachjury gekürt. Der Nachwuchspreis ist für angehende und junge Architekten unter 30 Jahren gedacht, die sich sowohl als Einzelperson als auch im Team bewerben können. Der Sonderpreis wird für grenzüberschreitende deutsch-französische Projekte vergeben, die dazu beitragen, Menschen aus Deutschland und Frankreich noch näher zusammenzubringen. Hierbei kann es sich beispielsweise um ein Gebäude auf französischer Seite handeln, das jedoch von einem deutschen Architekten geplant wurde, oder um eine zweisprachige Bildungseinrichtung. Für diese Kategorie macht sich auch die Fachjury selbst auf die Suche nach Projekten.