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Passerelle des deux Rives

Die Passerelle des deux Rives verbindet seit der grenzüberschreitenden Gartenbauaustellung "Le jardin des deux rives" (Garten der zwei Ufer) 2004 die Städte Kehl in Deutschland und Strasbourg in Frankreich. "Die Passerelle ist weit mehr als ein nützliches Bauwerk zur Überwindung eines Flusslaufes und von Grenzen. Die Grenzen zwischen Architektur und Kunst erscheinen fließend. An jedem Ort im Garten der zwei Ufer eröffnet sich ein anderer Blick auf dieses Bauwerk, eine Faszination, der sich niemand entziehen kann." "Mit der Entscheidung für Kehl und das Rheinufer in Strasbourg als Ort der Landesgartenschau Baden-Württemberg war es dem Geist des Wettbewerbs entsprechend notwendig, die Trennwirkung des Rheins und der Bundesgrenze weiter abzubauen sowie die Ufer und damit die beiden Städte und die beiden Länder noch besser zu verbinden. Als Lösung kam nur eine Brücke über den Rhein in Frage. An die architektonische Qualität des neuen Brückenbauwerks wurden daher besonders hohe Ansprüche gestellt, das heißt, das Bauwerk sollte einen besonderen Akzent setzen. Die Brücke sollte damit nicht nur die bequeme Überqerung des Rheins sichern, sondern gleichzeitig einen privilegierten Aussichtspunkt in die umgebende Landschaft beider Rheinufer darstellen und den Fußgängern und Radfahrern eine entsprechende Aufenthaltsqualität bieten. Herausgekommen ist eine Doppelbrücke mit zwei Stegen über den Fluss. Während der große und geschwungene Steg die hochwasserfreien Breiche der beiden Rheinufer verbindet, spannt der kleinere den unmittelbaren Bogen zwischen den Flussufern. In der Mitte treffen die beiden Stege in einer 100 qm großen Plattform zusammen. Die Brücke ist als Schrägseilbrücke mit zwei Pylonen konstruiert. Die Materialien beschränken sich auf Stahl und Beton. Die Verwendung von Stahl verleiht der Konstruktion Leichtigkeit und Transparenz". [Aus der Jurybegründung des Renault Traffic Design Award 2005]

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