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Nach dem Studium der Architektur in Amsterdam und London, das er mit Auszeichnung abschloss, gründete Ben van Berkel gemeinsam mit Caroline Bos das Architekturbüro UNSTudio in Amsterdam. Heute verbirgt sich hinter dem Namen ein Netzwerk von Spezialisten für Architektur, Städteentwicklung und Infrastruktur. Zu aktuellen Projekten zählen unter anderem der Entwurf für das Dohas Integrated Metro Network in Katar oder der Wasl Tower in Dubai. Mit UNStudio realisierte van Berkel das Mercedes-Benz-Museum in Stuttgart, den Hauptbahnhof Arnhem in den Niederlanden, den Mixed-Use Komplex von Raffles City in Hangzhou, den Canaletto Tower in London, eine private Villa im US-Bundesstaat New York und die Singapore University of Technology und Design. 2018 gründete Ben van Berkel das Arch-Tech-Unternehmen UNSense, das menschenorientierte Tech-Lösungen für die gebaute Umwelt entwickelt und integriert.
Ben van Berkel hat an vielen Architekturschulen auf der ganzen Welt unterrichtet und Vorlesungen gehalten. Derzeit hat er den Kenzo Tange Visiting Professor Lehrstuhl an der Harvard University Graduate School of Design inne. Darüber hinaus ist er Mitglied des Beirats der niederländischen Bauindustrie für das niederländische Wirtschaftsministerium.
Foto: Roger Mandt
Seit 1981 leitet Claude Denu gemeinsam mit seinem Partner Christian Paradon ein Architekturbüro in Straßburg. Mit ihrer Arbeit gehören sie zu den führenden Architekten urbaner Projekt in der elsässischen Metropole und gehören zu den 100 größten Architekturbüros Frankreichs.
Prof. Dr.-Ing. Stephan Engelsmann, geboren 1964 in Augsburg, ist Präsident der Ingenieurkammer Baden-Württemberg (INGBW). Er studierte Bauingenieurwesen und Architektur in München und Bath (GB), wo er auch promovierte. Nach Tätigkeiten im Ingenieurbüro Werner Sobek Ingenieure GmbH & Co. KG trat Engelsmann im Jahr 2000 seine Professur für Konstruktives Entwerfen und Tragwerkslehre an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart an, die er bis heute innehat. Er ist Präsident der Ingenieurkammer Baden-Württemberg sowie Mitgründer und Geschäftsführer des Stuttgarter Ingenieurbüros ENGELSMANN PETERS.
Barbara Friedrich, 1951geboren, ist freiberufliche Journalistin, Autorin, Moderatorin und Rednerin. Nach einer Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin studierte sie Kommunikationswissenschaften, Literatur und Philosophie an der Ruhr-Universität Bochum. Seit den 1980er-Jahren beschäftigt sich Friedrich journalistisch mit den Themen Design, Architektur und Wohnen. Unter anderem war sie Ressortleiterin „Living, Design, Art“ bei Vogue und MännerVogue sowie neben weiteren leitenden Funktionen Chefredakteurin der Zeitschriften ZuhauseWohnen und A&W Achitektur&Wohnen.
Friedrich war Initiatorin und Co-Autorin des Euro Design Guide (Heyne Verlag, 1991) und ist Mitglied des Stuttgarter Vereins aed für Architekten, Ingenieure und Designer sowie Mitglied des Formgebung/German Design Council.
Für ihren YouTube-Kanal und ihre eigene Website www.barbarafriedrich.de produziert Friedrich Videoporträts über Designklassiker.
Dr.-Ing. Fred Gresens, Jahrgang 1960, studierte Architektur in Karlsruhe und Bath (GB) und promovierte anschließend zum Thema „Entwicklung von Niedrigenergiegebäuden unter Berücksichtigung der Gebäudegeometrie“. Gresens war in verschiedenen leitenden Positionen in der öffentlichen Verwaltung und Wohnungswirtschaft tätig, darunter der Fachbereich Stadtplanung, Hochbau und Umwelt bei der Stadt Offenburg, die Freiburger Stadtbau GmbH sowie die B&O Wohnungswirtschaft Baden-Württemberg. Seit 2010 ist Gresens Vorstandsvorsitzender der Mittelbadischen Baugenossenschaft eG (GEMIBAU) in Offenburg.
Ehrenamtlich ist er unter anderem als stellvertretender Verbandsratsvorsitzender des Verbands baden-württembergischer Wohnungs- und Immobilienunternehmen vbw, als Landesvorstandsmitglied der Architektenkammer Baden-Württemberg, als Mitglied des Deutschen Werkbunds Baden-Württemberg DWB und der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung DASL tätig. Zudem ist Gresens Vorsitzender des Kunstvereins Offenburg/Mittelbaden sowie Mitglied in diversen Aufsichtsräten.
Markus Löffelhardt ist Publizist, Texter sowie Architektur- und Kunstfotograf. Nach dem Studium der Kunstgeschichte, Klassischen Archäologie und Philosophie war er drei Jahre forschend zum Thema Bauten der Moderne für die Stiftung Bauhaus-Dessau tätig und übernahm anschließend die Leitung und Geschäftsführung einer Fortbildungseinrichtung für Architekten und Kulturwissenschaftler in der Denkmalpflege. Im Jahr 2005 gründete Löffelhardt die Agentur für architektur + kunst, unter deren Mantel er sich auf die Bereiche Texten, Zeichnungen und Architekturfotografie spezialisiert hat. Zudem bietet er Öffentlichkeitsarbeit und konzeptionelle Beratungstätigkeit an.
Silvia Olp war Marketing Managerin bei Burkhardt Leitner Modular Spaces sowie Head of Communications bei der Stuttgarter Phoenix Design GmbH. Seit 1990 arbeitet sie zudem selbstständig im Bereich Marketing Consulting für die designorientierte Industrie sowie für Designagenturen. Olp ist Vizepräsidentin des Stuttgarter Vereins aed für Architekten, Ingenieure und Designer sowie Initiatorin des aed neuland Nachwuchswettbewerbs. Für verschiedene Architektur-, Innovations- und Designwettbewerbe ist Olp in der Jury tätig.
Frank Scherer ist 1963 in Remscheid geboren und in Dinslaken aufgewachsen, wo er 1982 am neusprachlichen Theodor-Heuss-Gymnasium das Abitur machte. Nach dem Wehrdienst und einem längeren Aufenthalt in Kanada begann er 1984 in Marburg das Jurastudium, studierte 1986/1987 in Dijon/Frankreich und legte 1990 das 1. Staatsexamen in Freiburg ab. Seine Referendarzeit absolvierte er unter anderem in der Rechtsabteilung der Vereinten Nationen (UNO) in New York, bevor er 1993 das 2. Staatsexamen ablegte.
Danach war er bis 1995 als Verwaltungsrichter in Freiburg tätig und wurde anschließend als Justiziar und Medienreferent in das Staatsministerium Baden-Württemberg abgeordnet. Von 1997 an war er Vizepräsident der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg bis der Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg ihn 2006 zum Regierungsvizepräsident in Freiburg ernannte. Am 16. September 2008 wurde Frank Scherer zum Landrat des Ortenaukreises gewählt. Nach seiner erfolgreichen Wiederwahl im September 2016 befindet sich Scherer inzwischen in der zweiten Amtszeit.
Frank Scherer ist mit der Juristin Dr. Evgeniya Scherer verheiratet und hat vier Kinder.
Hadi Teherani, 1954 in Teheran geboren und in Hamburg aufgewachsen, ist ein international ausgezeichneter Architekt. Nach dem Studium der Architektur an der TU Braunschweig begann 1989 eine Lehrtätigkeit an der TU Aachen am Lehrstuhl von Prof. Volkwin Marg, später folgten Lehraufträge an der Muthesius-Hochschule Kiel und an der Fachhochschule Hamburg. Seit 1999 ist er Mitglied der Hamburger Freien Akademie der Künste.
Seit 1990 avancierte Teherani als selbstständiger Architekt. Unter anderem gründete er gemeinsam mit Jens Bothe und Kai Richter das Hamburger Architekturbüros BRT sowie 1995 das IAAS Summer Design Studio Barcelona. Unter anderem plante er Bauprojekte in Abu Dhabi, Berlin, Dubai, Hamburg, Istanbul, Kopenhagen, Rom, Teheran, Moskau und Mumbai. Wie viele andere seiner Projekte sind unter anderem der Bahnhof am Frankfurter Flughafen, die Kölner Kranhäuser am Rheinufer oder die Europa-Passage in Hamburg zu bedeutenden Landmarken geworden.
1999 erhielt Teherani den Hamburger BDA Architekturpreis, ein Jahr später wurde er mit dem Deutschen Kritikerpreis ausgezeichnet. 2001 und 2002 erhielt er für das Bürohaushaus Doppel-X den FAIBCI Prix D’Excellence sowie den Deutschen Stahlbaupreis für das Bürohaus Berliner Bogen.