Am Projekt beteiligte Unternehmen:Objektüberwachung: Architektengruppe F70, Freiburg i.Br. (LPH 8); Tragwerksplanung: wh-p GmbH Beratende Ingenieure, Stuttgart; Technische Ausrüstung: Pfeil & Koch Ingenieurgesellschaft GmbH & Co. KG, Köln (HLS), Schindler Consult Ingenieurgesellschaft mbH, Stuttgart (ELT); Bauphysik: Hüttinger Ingenieurgesellschaft für Bauphysik mbH, Lehensteinsfeld; Brandschutz: Gruner Deutschland GmbH, Köln; Signaletik: Brucklacher Visuelle Kommunikation, Reutlingen; Kunst am Bau: Jo Schöpfer, Berlin
Architekt:Auer Weber Assoziierte GmbH
Ort:Freiburg
Im Hof einer denkmalgeschützten Blockrandbebauung dient der Erweiterungsbau als zentrales Empfangsgebäude, das fließende Übergänge zwischen Alt und Neu ermöglicht. Ein maßstäbliches Bauvolumen und die grobkörnige rote Putzfassade mit tief eingeschnittenen Wandöffnungen fügen den Neubau harmonisch ins historische Umfeld ein.
Vom Haupteingang gelangen Besucher in eine lichtdurchflutete Eingangshalle mit zurückhaltenden, natürlichen Materialien und Farben. Sitznischen vor den Sälen laden Prozessbeteiligte zur Vor- und Nachbesprechung der Verhandlungen ein. Die beiden obersten Geschosse beherbergen vor allem Büros für Richter und Rechtspfleger.
Im Zusammenspiel vieler weiterer ganzheitlich durchdachter Details entsteht ein ästhetisches und nutzerfreundliches Gebäude mit menschlichem Maßstab.