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Stadtkur - die Rückkehr des Wassers in den Stadtraum

Baujahr: 2026
Am Projekt beteiligte Unternehmen: Universität Stuttgart
Architekt: Lara Eberwein, Jule Stäbler
Ort: Bad Cannstatt
Ausgangspunkt des Entwurfs sind die bedeutenden Mineralwasservorkommen Stuttgarts sowie Cannstatts Geschichte als Kurort. Ziel ist es, Wasser wieder als öffentlich erlebbares und gemeinschaftliches Gut in den Stadtraum zurückzuführen. Grundlage dafür war die Auseinandersetzung mit der Geschichte Cannstatts und dem Wandel der Trinkhallen – von Orten der Gesundheitsförderung zu sozialen Treffpunkten. Das ehemalige Cannstatter Stadtbad wird zur zentralen Trinkhalle umgestaltet. Im ehemaligen Schwimmbecken entsteht ein geschützter Aufenthaltsort, in dem Brunnen und Mineralwasser den Mittelpunkt bilden. Ergänzt wird die Trinkhalle durch ein Gradierwerk mit Wandelgang, das Bewegung, Aufenthalt und die gesundheitsfördernde Wirkung des Wassers verbindet.

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